Peiting - Ein Peitinger soll drei Mädchen einen Joint gedreht und zum Rauchen gegeben haben. Dafür saß er jetzt auf der Anklagebank.
Wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz saß ein Peitinger auf der Anklagebank des Jugendgerichts Weilheim. Der Vorwurf: Er soll Ende Oktober 2008 vor einem Supermarkt in Schongau drei Mädchen einen Joint gedreht und zum Rauchen gegeben haben. Hierbei soll der 20-Jährige im Besitz von einem Gramm Haschisch gewesen sein. Für den jungen Mann ging es aber um mehr als diese Kifferrunde: Er war vorbestraft und wurde während einer offenen Bewährungsstrafe erneut straffällig.
Der Angeklagte bestritt vehement die Anklage: „Wir hatten vor dem Supermarkt nur selbst gedrehte Zigaretten geraucht, mit Drogen hatte ich noch nie etwas zu tun.“ Er glaubte, dass ihm seine Ex-Freundin etwas „anhängen“ wollte. Die hatte bei der Polizei auch ausgesagt, dass sie „gehört“ habe, dass der Angeklagte drei Kilo Haschisch in Nürnberg kaufen wolle und zudem mit Kokain handelte.
„Alles Unsinn“, meinte der Angeklagte. Er habe zu jener Zeit jedoch seiner Ex gegenüber „angegeben“: „Ich wollte mich als großen Dealer darstellen und mich nur wichtig machen.“ Aber an den von ihm im betrunkenen Zustand erzählten Storys sei „absolut nichts dran“, so der Angeklagte.
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