Höhenrain - Zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine 22-Jährige getötet wurde, kam es am Freitagabend auf der Autobahn München-Garmisch nahe der Raststätte Höhenrain. Aus ungeklärter Ursache hatte die Fahrerin eines Cabriolets mit ihrem Wagen die Leitplanke durchbrochen.

© Lippert
Éin Todesopfer gab es zu beklagen bei dem schweren Unfall, bei dem ein Autofahrer auf der Autobahn 95 mit einem Cabrio die Leitplanke durchbrochen hatte.
Aus bisher unbekannter Ursache war die 22-jährige Studentin aus München mit ihrem Peugeot Cabrio auf der linken Spur ins Schleudern gekommen, sie rutschte über zwei Fahrbahnen bevor sie die Leitplanke auf der rechten Fahrbahnseite durchbrach. Die Leitplanke wurde dabei auf eine Länge von etwa 20 Metern komplett weggerissen. Der PKW überschlug sich und kam auf dem Dach zwischen mehreren Bäumen zum Liegen.
Trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte erlag die Fahrerin noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.
Die Feuerwehren aus Höhenrain (Lkrs. Starnberg) und die Feuerwehren aus Münsing und Wolfratshausen (Lkrs. Bad Tölz - Wolfratshausen) die mit etwa 50 Kräften vor Ort waren halfen bei der Rettung und bei der Reinigung der Fahrbahn, später leuchteten sie die Unfallstelle für den Gutachter aus. Die Feuerwehren Starnberg und Berg (Lkrs. Starnberg) und die Feuerwehr Hohenschäftlarn (Lkrs. München) übernahmen die Verkehrsabsicherung bzw. Ausleitung des Verkehrs. Ein Gutachter und die Polizei haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Die A 95 war in Richtung Süden bis 23.40 Uhr gesperrt, an der Unfallstelle waren die Feuerwehren Schäftlarn, Münsing, Höhenrain, Wolfratshausen, Berg und Starnberg bei der Bergung des Fahrzeuges und der Ableitung des Verkehrs im Einsatz.
Im Zusammenhang mit dem Unfall werden noch Zeugen gesucht, denen das rote Peugeot Cabrio auf der A 95, evtl. auch schon vor dem Unfall, aufgefallen ist. Insbesondere wäre der Fahrer eines Pkw´s von Bedeutung, vor dem die Peugeotfahrerin unmittelbar vor oder schon bei ihrem Überholmanöver im Bereich der Unfallstelle eingeschert war.
Jürgen Römmler
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