214.06.10|Lkr. Starnberg|Lkr. Starnberg|6
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Feldafing/Pöcking - Zwei, womöglich drei Gemeinden suchen heißes Wasser: Feldafing und Pöcking sowie Tutzing wollen gemeinsam einen Geothermie-Claim am Westufer des Starnberger Sees erschließen. Doch das wird dauern.

Zwei Gemeinden, ein Geothermie-Feld: Pöcking und Feldafing, möglicherweise auch Tutzing wollen den Claim „Starzenbach“ gemeinsam erschließen. Bekommen die Gemeinden den Zuschlag, wird dort auch mit speziellen Fahrzeugen der Untergrund untersucht – wie es in Bernried bereits geschehen ist. Fotos: IKE
Mehrere Partner haben sich die Gemeinden angesehen und sich am Ende für die BE Geothermal entschieden, die bereits das umstrittene Projekt in Bernried betreut - ein "kompetenter Partner", finden die Bürgermeister. Das Feld erstreckt sich unter Pöckinger, Feldafinger und Tutzinger Gebiet. In Tiefen von etwa 4000 Metern fließt dort bis zu 150 Grad heißes Wasser, das für die Wärme- oder Stromversorgung genutzt werden kann.
Die Gemeinden haben eine Genehmigung zur Suche beantragt, über die das Wirtschaftsministerium erst noch entscheiden muss. Die Stadtwerke München wollen den Claim allerdings auch haben. Falls die Kommunen den Zuschlag erhalten, sind umfangreiche Untersuchungen nötig - frühestens in drei Jahren wird entschieden, ob sie Geothermie nutzen können oder nicht.
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