001.12.09|Lkr. Starnberg|Lkr. Starnberg|1
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Utting - Gut gelaunt unterzeichneten Bürgermeister Josef Lutzenberger und Geschäftsführer Bernhard Gubo am Dienstag den Kostenübernahmevertrag zwischen Utting und Geoenergie Bayern.
Der Vertrag ist ein erster Schritt, um überhaupt in die Geothermie-Planung einzusteigen. Damit ist die Gemeinde Utting allen anderen Gemeinden im Fünfseenland, die dies auch gern täten, eine Nasenlänge voraus.
Gleichwohl ist dieser Vertrag auf Widerruf: Lutzenberger machte deutlich, dass die Gemeinde nach wie vor das Recht habe, sich aus der Planung zurückzuziehen, sollte sich herausstellen, dass das Vorhaben mit der kommunalen Bauleitplanung nicht zu vereinbaren sei.
Der Uttinger Gemeinderat hatte sich bereits im Juli für den Bau eines Geothermiekraftwerks westlich von Webasto, zwischen dem Moosgraben und der Industriestraße, ausgesprochen. Geoenergie Bayern will nun einen genehmigungsfähigen Bauantrag vorlegen. Erst dann kann ein Vorhaben bezogener Bebauungsplan erstellt werden. In diesem Verfahren haben Bürger immer noch die Möglichkeit, Einwendungen vorzubringen. Erst dann kann mit dem Bau des Kraftwerks begonnen werden.
Steht das Kraftwerk, wird ein so genannter Zielsicherungsvertrag abgeschlossen - dieser ist dann unumstößlich.
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