Traubing - Sollte ein 100-jähriges Hochwasser über Traubing hereinbrechen, schaut's schlecht aus: Die große Hochwasserschutzlösung mit Rückhaltebecken scheiterte am Widerstand von betroffenen Landwirten.
Statt dessen hat sich der Tutzinger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung dafür ausgesprochen, den Lauf des Traubinger Dorfbachs Richtung Wieling zu verbreitern. Damit hofft man, den Wasserrückstau zu verhindern. Diese Maßnahme bedarf allerdings der Zustinnumg des Wasserwirtschaftsamts. Das wiederum hatte signalisiert, nur eine so genannte große Lösung, die auf den Schutz vor einem 100-jährigen Hochwasser abzielt, finanziell zu unterstützen.
Die große Lösung sah vor, im Süden Traubings große Rückhaltebecken zu schaffen. Das wollten jedoch die betroffenen Landwirte nicht zulassen. Zum Teil hatten sie bereits einen Anwalt eingeschaltet, weil die groß dimensionierten Dämme unter anderem Baulandinteressen berühren und künftigen Erweiterungsplänen Traubings entgegen stehen.
Falls das Wasserwirtschaftsamt die Verbreiterung des Bachbetts nicht genehmigen, will der Gemeinderat innerörtliche Maßnahmen wie Stützmauern und mobile Vorrichtungen zum Schutz von Privatgrundstücken vor Hochwasser oder Brückenverlegungen in Angriff nehmen. Das beauftragte Büro OSS rechnet mit rund 400 000 Euro Kosten für diese Maßnahmen.
Karte wird geladen...

Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.