Wörthsee - Die Personalknappheit im Wörthseer Kindergarten hat Folgen: Ab März ist die Einrichtung insgesamt zehneinhalb Stunden weniger als bisher geöffnet. Die Gemeinde hofft auf das Verständnis der Eltern.
Eine Mitarbeiterin fehlt seit Jahresbeginn, zwei weitere sind schwanger und mit einem Beschäftigungsverbot belegt. Das bringt die Gemeinde Wörthsee ins Schleudern. Denn Ersatz für die fehlenden Damen ist weit und breit nicht in Sicht. Jetzt hat die Geschäftsführende Beamtin Christa Heintel die Konsequenzen gezogen: „Wir haben eine Aufsichts- und Fürsorgepflicht, deshalb muss es zu einer Kürzung der Öffnungszeiten kommen.“
Der Elternbeirat sei nicht begeistert gewesen, akzeptiere aber die Neuerungen, sagt Heintel. Die Gemeinde wolle mit den eingeschränkten Öffnungszeiten vermeiden, dass der Kindergarten von heute auf morgen zumachen muss. Gleichzeitig läuft die Suche nach Ersatzpersonal. Allerdings schleppend: "Es hat sich bis jetzt niemand beworben", sagt Heintel.
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