Allmannshausen - Seit einiger Zeit müssen sich die Berger Gemeindeverwaltung und das Starnberger Landratsamt mit einem mysteriösen tiefen oder auch vibrierenden Brummton beschäftigen, über den sich zwei Anwohnerinnen des Bismarckwegs in Allmannshausen beschwert haben. Sie fühlen sich von den Behörden mit ihrem Problem nicht ernst genommen. Jetzt wollen sie an die Öffentlichkeit gehen und erwägen sogar die Gründung einer Bürgerinitiative.
Bürgermeister Rupert Monn hat jedoch alle Wasserleitungen im weiteren Umfeld überprüfen lassen, da diese bekanntermaßen Pumpgeräusche auch über längere Strecken übertragen können. "Die Wasserleitungen können als Verursacher ausgeschlossen werden", erläuterte er jetzt auf Anfrage. Damit sei die Zuständigkeit der Gemeinde erschöpft, deshalb habe man die Angelegenheit ans Landratsamt verwiesen. "Natürlich liegen uns grundsätzlich die Probleme unserer Bürger am Herzen, aber in diesem Fall können wir weiter nichts tun", so die Auskunft aus dem Berger Rathaus.
Obwohl eine der Betroffenen dabei den "tiefen Brummton" deutlich gehört habe, konnte ihn weder der Mitarbeiter selbst hören, noch habe der hochempfindliche Schallpegelmesser etwas aufgezeichnet, so der Messbericht.
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