Gauting - Die Bahnpanne auf der Strecke München-Pasing-Tutzing am vergangenen Montag ist durch einen bewussten Zerstörungsakt verursacht worden.
„Es besteht der Verdacht, dass an einem Kabel manipuliert wurde", bestätigte Sprecher Berti Habelt von der Bundespolizeiinspektion München entsprechende Informationen des Münchner Merkur. „In dieser Art ist das ein einzigartiger Vorgang."
Bislang hatte die Bahn, offenbar um Ermittlungen nicht zu gefährden, nur allgemein von einem defekten Kabel gesprochen, das Teile des Stellwerks „Süd-West" in München-Pasing lahmgelegt hatte. Der tatsächliche Sachverhalt legt jedoch Vandalismus nahe. Nach den Ermittlungen hatten Unbekannte am Sonntag etwa gegen 23 Uhr in Gauting (Kreis Starnberg) einen Kabelschacht geöffnet und mit einer Betonplatte ein fast armdickes Kabel so lange bearbeitet, bis es komplett durchtrennt war.
dw
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.