Hochstadt - Mutters Hollersekt nach Ururomas Rezept schmeckt plötzlich nicht mehr? Das machte die Hochstadter Gymnasiastin Patricia Skowronek neugierig. Sie recherchierte nach - und gewann bei "Jugend forscht".

Preis für chemische Erkenntnisse und den schönsten Stand: Patricia Skowronek gewann bei „Jugend forscht“. Foto: fkn
Die Hochstadterin Patricia Skowronek ist die große Gewinnerin des Regionalwettbewerbs München Nord von „Jugend forscht“: Die Schülerin des Germeringer Carl-Spitzweg-Gymnasiums qualifizierte sich als Siegerin des Fachgebiets Chemie für den Landeswettbewerb, bekam den Sonderpreis Jufo-Camp und erhielt eine Auszeichnung für den schönsten Stand.
Angefangen hatte alles mit dem Holundersekt-Rezept ihrer Urur-Oma. „Als meine Mama das Getränk letztes Jahr zubereitete, wurde es auf einmal dickflüssig und ungenießbar“, sagt die Zehntklässlerin. Das 16-jährige Physik- und Chemiegenie, ohnehin gerade auf der Suche nach einem Thema für den Wettbewerb, formulierte für ihr Projekt „Untersuchung der Spontangärung bei der Herstellung von Holundersekt und Geschmacksvariationen“ drei Ziele: Erst beobachtete sie die Gärung eines neuen Prototyps Sekt, dann untersuchte sie dessen Inhaltsstoffe. Dabei fand sie heraus, dass eine „falsche“ Naturhefe für den missglückten Sektjahrgang 2011 verantwortlich war.
Der Forschungspreis war nicht der erste für die schlaue Hochstadterin: 2010 gewann sie beim Regionalentscheid von „Schüler experimentieren“ mit einem mitdenkenden Rad.
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