905.06.10|Lkr. Starnberg|Lkr. Starnberg
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Schäftlarn - Den Start ins Wochenende hatten sich viele Autofahrer auf der Autobahn 95 sicher anders vorgestellt, sie benötigten viel Geduld aufgrund von großen Rückstaus.

© Jürgen Römmler
Wegen des Rückstaues bei den Aufräumarbeiten auf der A 95 ereignete sich ein weiterer Unfall.
Der Grund für die Behinderungen waren zwei Unfälle. Der erste ereignete sich gegen 07:35 Uhr in Fahrtrichtung Garmisch etwa 200 Meter hinter der Anschlußstelle Schäftlarn.
Dort war ein 34-jähriger BMW-Fahrer mit seinem PKW aus bisher unbekannter Ursache nach Rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit hoher Geschwindigkeit mit der Fahrerseite gegen mehrere Bäume geprallt. Der Aufprall war so heftig, das der Fahrer der sich alleine in seinem Fahrzeug befand eingeklemmt wurde. Er musste von Kräften der Feuerwehren Hohenschäftlarn und Neufahrn mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Nach einer Erstversorgung wurde der Mann mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen.
Die Polizei und ein Gutachter nahmen die Untersuchungen zur Unfallursache auf. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten und der Unfallaufnahme wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Garmisch komplett gesperrt, dabei kam es zu einem erheblichen Rückstau, der bis zum Autobahnkreuz Starnberg reichte. Dort ereigente sich ein weiterer Unfall, als ein PKW auf ein stehendes Fahrzeug auffuhr.
Ein Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Die Feuerwehren Wangen, Starnberg und Hohenschäftlarn übernahmen die Absicherung der Unfallstelle und reinigten die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen. Auch in diesem Bereich kam es zu einem erheblichen Rückstau, die Umfahrungsstrecken waren ebenfalls nach kurzer Zeit völlig überlastet.
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