Zell am See/Wielenbach - Ende August sind in Österreich beim Zusammenstoß zweier Kleinflugzeuge vier Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Mann aus Wielenbach. Jetzt stellt sich heraus: Der Pilot einer der Maschinen hatte Haschisch konsumiert.
Ende August kamen in Österreich bei dem Zusammenstoß zweier Kleinflugzeuge in der Luft vier Menschen – darunter zwei aus Bayern – ums Leben. Jetzt stellt sich heraus: Der Pilot einer der Maschinen hatte Haschisch oder Marihuana konsumiert. Es sei eine erhebliche Konzentration des Cannabis-Wirkstoffes THC im Blut des Toten festgestellt worden, zitierte der ORF jetzt den Salzburger Toxikologen Thomas Keller. „Wir können sagen, er ist im Rausch geflogen.“ In dieser Form sei das der allererste Fall in Österreich gewesen.
Zu dem Unfall nahe Zell am See kam es, nachdem sich die Tragflächen eines Motorsegler und eines Cessna-Hochdeckers in der Luft berührt hatten. An Bord des Motorseglers war ein 57-jähriger Pilot aus Wielenbach (Kreis Weilheim-Schongau) und seine gleichaltrige Begleiterin aus München. Sie waren vom heimischen Paterzell aus gestartet. Die Maschine war Eigentum des Luftsportvereines Weilheim-Peißenberg. In der Cessna saß ein 31-Jähriger aus dem Ötztal am Steuer, neben ihm eine 30 Jahre alte Frau.
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