Huglfing - Viel Gaudi hatten Mitwirkende und Zuschauer beim "damischen Ritterturnier" in Huglfing.

Im Kampf um den goldenen Gral stand Sir Furtilot der Halb-Bärtige (r.) im Müller-Brot-Brösel-Regen. Sir Walter der Wüterich schlug sich wacker, für einen Sieg reichte es aber nicht. foto: preller
Huglfing - Bernhard Kamhuber, Bürgermeister von Huglfing, hatte sich gestern in Schale geworfen. Schließlich hatten sich zahlreiche Ritter auf dem Platz vor der Huglfinger Gemeinde versammelt. Im hellblauen Bademantel und mit einer Krone auf dem Kopf empfing er Rittersleut von nah und fern zum „damischen Ritterturnier“.
Wer Lust hatte, sich ein Duell zu liefern, konnte sich spontan bei Knappe Christian vom Huglfinger Maskera- Verein dazu anmelden. Diesem Aufruf kamen 14 tapfere Ritter und zwei Ritterinnen nach. Die meisten steckten in Rüstung, viele erinnerten, mit Putzeimern und Sieben als Helmen, eher an eine Mischung aus Wikingern und Rittern der Kokosnuss. Beim Turnier sollte es um nichts Geringeres gehen als den goldenen Gral - und einen Schirm der Gemeinde Huglfing.
Sir Walter der Wüterich und Sir Furtilot der Halbbärtige hatten ihre Papp-Pferde schon bestiegen und standen für den ersten Durchgang bereit. Fanfaren gaben das Startsignal. Im gestreckten Galopp - mit einigen Koordinationsschwierigkeiten, vielleicht wegen des Mets (Honigwein), den es vor dem Start gab - kämpften die Duellanten um den goldenen Gral. Besonders die Müller-Tüten zu zerreißen, bereitete den Rittern große Mühe. Nur wenn Brotbrösel und eine Maus herausfielen, war der Punkt gesichert.
Nach zweieinhalb Stunden harter Zweikämpfe - der Met war bereits leer und musste durch Bier ersetzt werden - standen die Sieger fest: Sepp Brenner junior alias „Vertheim“, Franz Zeller als „New York Giant“, Ingo Petz als „Joos der Schlächter“ und Sybille Greiner alias „Nicht-so-hastig-Charlene“ sicherten sich den Gral - einen golden glitzernden echten Hühnerfuß - samt Gemeindeschirm. (sta)
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.