006.07.10|Region Weilheim|Region Weilheim|
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Penzberg - Der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich und der Imam der islamischen Gemeinde Penzberg, Benjamin Idriz, sprechen sich für einen „interreligiösen Rat" für Bayern aus.
Imam Idriz erklärte, eine Institutionalisierung des interreligiösen Dialogs könne religiösem Extremismus entgegenwirken. Wenn ein interreligiöser Rat in Bayern gegründet werde, müssten Repräsentanten aller Religionen daran teilnehmen. „Wir sind bereit, diesen Prozess zu unterstützen", sagte Idriz.
Als sehr gute Idee bezeichnete der bayerische Landesbischof Friedrich, der am Montag die Penzberger Moschee besuchte, einen interreligiösen Rat. „Wir brauchen einen vorurteilsfreien Kontakt und einen Austausch zwischen den Religionsgemeinschaften und Konfessionen“, sagte er.
Die islamische Gemeinde von Penzberg vermittle ein „höchst positives Bild eines gastfreundlichen, dialogischen und zugleich frommen Islams, der Menschenrechte bejaht“, so Friedrich. Ein Beispiel dafür sei die Zusammenarbeit mit christlichen Gemeinden der Nachbarschaft.
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