Penzberg - Der Vermittlungsversuch zwischen dem Innenministerium und der islamischen Gemeinde Penzberg findet in den Reihen der Landtags-SPD Anklang.

Politische Unterstützung sicherte SPD-Fraktionschef Rinderspacher (2.v.li..) gestern Imam Idriz (re.) zu; im Bild mit Vizedirektorin Gönül Yerli (2.v.re.) und Nermina Idriz. Foto: wos
Die migrationspolitische Sprecherin Isabell Zacharias bewertete am Donnerstag das Kompromiss-Angebot positiv. „Ich hätte die Idee gut gefunden“, sagte Zacharias. Sie besuchte am Donnerstag mit Markus Rinderspacher, SPD-Fraktionschef im Landtag, die Penzberger Moschee.
Wie berichtet, hatte ein Münchner CSU-Politiker vorgeschlagen, dass der Verfassungsschutz die Gemeinde noch über einen begrenzten Zeitraum beobachtet, sie aber aus dem Bericht streicht, falls es in dieser Zeit keine neuen Erkenntnisse gibt. Die Muslime hätten ihrerseits die Klage zurückgezogen. Ein Gespräch kam aber nicht zustande.
Imam Benjamin Idriz bedauerte dies gestern. „Leider ist der Kompromiss geplatzt.“
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