1106.09.10|Region Weilheim|Region Weilheim|1
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Penzberg - Ein Kunstskandal erschüttert die Kulturszene: Bei Auktionen sollen gefälschte Bilder von Heinrich Campendonk verkauft worden sein. Auch die Stadt Penzberg besitzt Werke des Malers.

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Ersteigert: „Sitzender weiblicher Akt“. foto: stadt
Die Kölner Staatsanwaltschaft bestätigt, dass es sich "ein großes Verfahren" handelt: Bis zu 20 gefälschte Werke, unter anderem von Campendonk und Max Pechstein, sollen Kunstliebhabern für teures Geld untergejubelt worden sein. Der Campendonk "Rotes Bild mit Pferden" kam gar für 2,4 Millionen Euro unter den Hammer. Auch die Stadt Penzberg besitzt fast 50 Bilder, Zeichungen, Grafiken und Schnitzereien des Expressionisten. Campendonk hatte lange Zeit in dem Bergwerksort gewirkt. Doch Museumsleiterin Gisela Geiger beruhigt: "Unsere Werke kommen alle aus zuverlässiger Quelle." Was die Penzberger kauften, sei alles aus dem Nachlass des 1957 gestorbenen Künstlers gekommen. "Direkt aus der Familie", so Geiger.
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