226.07.10|Region Weilheim|Region Weilheim|
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Polling - Im stilvollen Ambiente des Pollinger Fischerbaus zeigten 35 Jung-Schreiner ihre Gesellenstücke: Vitrinen, Schränke, Garderoben, Sideboards oder ein Grammophon, in einen Baumstamm eingearbeitet.

Gruppenbild mit Siegerstück (von links): Stefan Zirngibl, Martin Andreas, Sebastian Bäßler, Lukas Winterer, Stefan Baarfüßer, Eugen Winter und Roland Winkler vo der Firma „Remmers“, die die Geldpreise für die Sieger des Wettbewerbes und den Innungssieger gestiftet hatte. foto: Gronau
Die rund 70 Gäste der Ausstellungen, die von der Gruppe „Keltentanz“ stimmungsvoll untermalt wurde, wussten anfangs bei ihrem Rundgang noch nicht, welche der individuell gefertigten Stücke beim Wettbewerb „Gute Form“ gewonnen hatten und welches Stück der Innungssieger gefertigt hatte. Das Geheimnis lüftete Obermeister Eugen Winter: Innunngssieger für die Landkreise Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen wurde (Theorie 1,4, Praxis 1,6) Stefan Baarfüßer (Schreinerei Florian Pröbstl, Hohenpeißenberg). Er hat eine Vitrine aus Esche gefertigt. Den von den Schreinerinnungen ausgelobten Wettbewerb „Gute Form“ gewann Sebastian Bäßler (Firma Hundhammer, Penzberg). Er hatte ganz praktische Gründe für sein Gesellenstück, ein schlichtes TV-Sideboard: Beim ihm zu Hause fehlt ein solches für den großen Fernseher, seine Eltern hatten sich bis zur Fertigstellung mit einem Provisorium beholfen. An seinem preisgekrönten Gesellenstück hat er 139 Stunden gearbeitet.
Ebenfalls praktische Gründe hatte der zweitplatzierte Martin Andreas (Schreinerei Manfred Baumgartner, Penzberg) für seine Skateboard-Garage. Der begeisterte Skateboarder wollte zu Hause ein wenig mehr Ordnung schaffen. Dritter wurde Lukas Winterer (Schreinerei Anton Schütz, Weilheim) mit einem Schreibtisch. jt
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