Weilheim-Schongau - Der Fahrgastverband "Pro Bahn" hat kritisiert, dass nach dem Olympia-Aus für Garmisch-Partenkirchen Bestrebungen eingeschlafen seien, die Bahnstrecke München-Mittenwald wenigstens abschnittsweise zweigleisig auszubauen.

Auch wenn die Züge zwischen Weilheim und Tutzing inzwischen schneller fahren können als früher: Weil sie nur eingleisig sei, bleibe die Strecke „immer noch sehr verspätungsanfällig“, kritisiert der Fahrgastverband „Pro Bahn“. Er ist verärgert, dass die politischen Vorstöße, die Strecke zumindest abschnittsweise zweigleisig auszubauen, „mehr oder weniger zum Erliegen gekommen sind“, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Für die Strecke von München nach Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald sei die Zahl der „Quak“-Einträge im Vergleich zum Vorjahr heuer in etwa konstant geblieben, so Wiegner. 456 waren es 2010, 487 in diesem Jahr. Zusammengezählt werden dabei jeweils die Meldungen zwischen zwei Winterfahrplanwechseln (also nicht die im Kalenderjahr). sts
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