012.03.10|Wolfratshausen|Wolfratshausen|2
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Berg/Starnberg - In Sachen Schwarzbauten auf dem Gelände des Kaufmanns Siegfried Genz in Berg geht das Starnberger Landratsamt in die Offensive.
Bei einem Pressegespräch unterstrich Landrat Karl Roth, dass seine Behörde nicht einlenken werde. Am Montag hatte die Bauaufsichtsbehörde des Landratsamtes vergeblich versucht, auf der Maxhöhe die tatsächliche Zahl und Größe der nicht genehmigten Bauten zu ermitteln. Bisher gibt es dazu nur Schätzungen und Vermutungen, die Rede ist von bis zu zehn Gebäuden.
Der Besuch am Montag war angekündigt worden, dagegen hatte Genz’ Anwalt Heinz Veauthier Rechtsmittel eingelegt. Dem Antrag gab das Verwaltungsgericht am Freitag jedoch nicht statt. Nach Angaben von Landratsamtsjurist Andreas Gaß hat Veauthier seiner Beschwerde weder einen Antrag noch eine Begründung beigelegt: „Das war für den Verwaltungsgerichtshof kein Anlass, das Urteil zurückzupfeifen.“
Obwohl Mitarbeiter des Landratsamtes unverrichteter Dinge wieder abfahren mussten, nachdem ihnen an keinem Haupt- oder Nebeneingang geöffnet worden war, bewertet Christian Kühnel den Termin als „Punktsieg“. „Jetzt hat er keinen Trumpf mehr in der Tasche“, sagt der Kreisbaumeister. Laut Roth wird das Landratsamt nun den normalen Behördenweg weitergehen und sich zur Not mit Hilfe der Polizei Zutritt zum Gelände verschaffen. (ike)
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