031.07.10|Wolfratshausen|Wolfratshausen|
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Bad Tölz-Wolfratshausen - Mancher Traum ist mit dem Taschengeld allein nicht zu bezahlen. Der Weg zum schnellen Geld führt in der Theorie über einen Ferienjob. In der Praxis aber sind die Stellen dünn gesät.

Urlaubszeit ist nicht nur Sommerfrische, wie auf diesem Bild von 1920. Heute suchen junge Leute in den Ferien einen Job, um das Taschengeld aufzubessern. Foto: red
Im Zeichen von Wirtschaftskrise und Rezession ist die Anzahl der Ferienjobs im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Auch in den diesjährigen Sommerferien hat sich die Situation nicht wesentlich verbessert. Viele Betriebe verzichten auf Ferienjobber, weil sie die Lücken in der Stammbelegschaft mit Zeitarbeitern auffüllen. Etliche Unternehmen bieten gar keinen Ferienposten an.
Im Gartencenter Dehner in Wolfratshausen kann heuer kein Schüler Blumen wässern oder Regale auffüllen. „Wer aber ein Praktikum zur Berufsorientierung machen will, ist gerne gesehen“, erklärt Thomas Ulbrich.
Schon seit Ostern bewerben sich Jugendliche eifrig um einen Job bei der Wolfratshauser Chemiefirma Tunap. Alle Posten in Kantine oder Buchhaltung sind schon vergeben. „Wer zuerst kommt, malt zuerst“, sagt eine Mitarbeiterin. Wer heuer keinen Platz bekommen hat, sollte sich im kommenden Jahr frühzeitig melden.
Wer sich in der Jugendbildungsstätte Königsdorf noch kurzfristig um einen Ferienjob bemüht, könnte Glück haben. Zwar sind hier alle Stellen schon vergeben, es könnte aber laut Hauswirtschaftsleiterin Bettina Westermann sein, dass eventuell noch was frei wird. (he)
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