025.06.08|Wolfratshausen|Wolfratshausen|
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Geretsried - Trotz der massiven Proteste von Anwohnern: Im nächsten Jahr wird die Jahnstraße vom Eisstadion bis zur Adalbert-Stifter-Straße durchgängig ausgebaut.

Das beschloss der Stadtrat am Dienstag und beaufragte die Verwaltung mit den nächsten planungsrechtlichen Schritten. Nur die drei Grünen-Stadträte stimmten dagegen.
Bauamtsleiter Jochen Sternkopf rief in Erinnerung, dass die Verlängerung der Jahnstraße seit 1971 im Flächennutzungsplan steht. Damals sollte sie noch auf einer Breite von zwölf Metern ausgebaut werden. Diese Planung wurde inzwischen deutlich abgesteckt: Analog zum nördlichen Isardamm soll die Jahnstraße nun als Sammelstraße ausgebaut werden - mit einer sechs Meter breiten Fahrbahn sowie einem einseitigen, zwei Meter breiten Gehweg. "Am Isardamm klappt das hervorragend", sagte CSU-Stadtrat Ewald Kailberth, "und sieht prächtig aus", ergänzte SPD-Fraktionschef Walter Büttner.
"Die Jahnstraße wird keine zweite B 11 und keine zweite Adalbert-Stifter-Straße", versicherte Jan Klinger, zuständig im Bauamt für den Straßenbau. Sie diene allein der Abwicklung des Ziel- und Quellverkehrs aus dem Wohngebiet, der besseren Erschließung der Sportstätten und als zweiter Rettungsweg. "Bei einem Unfall auf der B 11 kommt es auf der Adalbert-Stifter-Straße regelmäßig zu einem Verkehrschaos", sagte Klinger und verwies auf entsprechende Stellungnahmen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten.
Einzig die Grünen waren gegen den Ausbau der Jahnstraße. "Wir wollen den Verkehr aus der Stadt herausbringen und nicht nach dem Gießkannenprinzip in der Stadt verteilen", begründete Gabriele Riegel ihre Entscheidung "für die Bürger, die dort wohnen".
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