102.11.09|Wolfratshausen|Wolfratshausen|
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Wolfratshausen - „Geld regiert die Welt“ ist die Devise der Zeit. Eine Abkehr von dieser Haltung forderten die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion im Rahmen der 100-Jahr-Feier der evangelischen Gemeinde.

Großer Andrang herrschte bei der Podiumsdiskussion am Freitagabend. Foto: Lippert
Eigentlich wäre die Welt-Wirtschaftskrise eine Chance zur Umkehr. Doch schon hört man aus den USA und in Deutschland, die Talsohle sei bereits durchschritten, man erwarte 2010 wieder einen Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt. Wurde die Chance verpasst, einen Wechsel einzuleiten, „damit Geld dient und nicht regiert“, wie es sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion mit diesem Titel am Freitagabend im evangelischen Pfarrsaal wünschen würden?
Es habe keinen Sinn, wenn der Staat das überkommene Finanzsystem stütze, statt jetzt grundlegende Veränderungen vorzunehmen. Denn ein immer fortwährendes wirtschaftliches Wachstum sei nicht möglich. „Weg vom Zins- und Zinseszins-Denken“ lautete das Credo des Podiums. (tal)
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