019.06.09|Wolfratshausen|Wolfratshausen|
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Icking - Für ihr Dorfgespräch hatte sich die Unabhängige Bürgerliste Icking (UBI) diesmal ein kontroverses Thema ausgesucht: „Grüne Gentechnik – Fluch oder Segen?“

Die Experten zum Thema Gentechnik: (v. li.) Dr. Christoph Then, Thomas Kögslperger und Dr. Ursula Kinkeldey. Foto: njd
60 Interessierte waren ins Landhotel Klostermaier gekommen, um sich von Experten informieren zu lassen. Thomas Köglsperger, Öko- und Waldbauer aus Deining, schilderte die Sorgen und Bedenken der Landwirte bei der Agro-Gentechnik. „Was wir auf die Felder rausbringen, können wir nicht mehr zurück holen“, sagte er und warnte eindringlich davor, die Landschaft durch genmanipulierte Pflanzen langfristig zu verändern. Niemand wisse derzeit, wohin der Weg führe. „Vielleicht haben wir irgendwann nur noch eine Sorte Gras und fragen uns, wo die Blumen hin sind?“
Alarmiert ist Köglsperger schon jetzt. Denn es sei wissenschaftlich erwiesen, dass immer häufiger auch konventionelles Saatgut mit genmanipuliertem verseucht sei. Dafür gebe es nur zwei Erklärungen: Entweder sei dies auf pure Schlampigkeit zurückzuführen – oder das konventionelle Saatgut sei gar nicht mehr genfrei zu halten. (njd)
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