402.09.10|Wolfratshausen|Wolfratshausen|
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Wolfratshausen - Wenn sie keinen Zugang mehr zum Menschen haben, dann helfen nur noch Tiere: Bauernhoftiere, Hunde und ein Kater öffnen die Herzen von Demenzkranken im AWO-Seniorenzentrum.

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Demenzkranke dürfen regelmäßig Hasen streicheln
Weil viele der 68 Patienten auf einem Bauernhof aufgewachsen sind oder früher Haustiere hatten, hat das Pflegeheim vor 20 Jahren die Tiere angeschafft. „Die ersten Bewohner im Garten waren zwei Ziegen“, erinnert sich Sozialdienstleiterin Gabi Strauhal.
Inzwischen teilen sich die ursprünglichen Bewohner das Gehege mit Hühnern, einem Hahn, mehreren Enten und zwei Zwergkaninchen. Die Hasen werden zweimal die Woche im Stubenwagen über den Gang des Wohnbereichs geschoben. Während die Hasen im Wagen Grünzeug und Karotten fressen, tätscheln ihnen die Demenzkranken den Kopf oder streichen ihnen über das weiche Fell. „Jeder bleibt stehen, wenn ich mit den Hasen über den Gang fahre“, freut sich die Sozialdienstleiterin.
Das sei besonders für die Patienten wichtig, die einen so genannten Laufdrang hätten und nicht lange an einem Ort verweilen könnten. Bei den Tieren kommen sie kurz zur Ruhe.
Seit acht Jahren gibt es die so genannte tiergestützte Betreuung am Seniorenzentrum. „Wir haben uns damals gedacht: Was behinderten Kindern gut tut, kann Demenzkranken nicht schaden“, erinnert sich Strauhal. (nur)
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