Icking - Auch die Gemeinde Icking hat sich gegen Gentechnik auf ihren kommunalen Flächen ausgesprochen – allerdings erst nach einer hitzigen Debatte.

Für Vigdis Nipperdey maßt sich die Gemeinde Kompetenzen an. Foto: archiv
Gegen die Stimmen der Ickinger Initiative folgte das Gremium einem Antrag der Unabhängigen Bürgerliste Icking (UBI). Angelika Ertl hatte dargelegt, dass die Risiken und Einflüsse der Gentechnik noch nicht erforscht seien. Dies habe auch der Gentechnik-Abend der UBI kürzlich mit verschiedenen Experten ergeben. „Wir finden, dass die Kommune ein Zeichen setzen und die Landwirtschaft in ihrem Kampf unterstützen sollte.“
„Wir sind keine Fähnchen im Wind“, entgegnete Dr. Maximilan Kinkeldey. „Und wir wollen Icking schließlich nicht zur atomwaffenfreien Zone erklären, das dürften wir nicht regeln“. Man mische sich mit einem entsprechenden Beschluss nicht in Bundespolitik ein. (yvi)
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