Apfeldorf - Zahlreiche Gemeinden in den Landkreisen Weilheim-Schongau und Landsberg werden dieser Tage wieder heimgesucht. Bertold Heinemann sammelt wieder Packerl für seine Fahrt nach Rumänien.

Besonders die Kinder freuten sich, dass sie die Pakete bei Berthold Heinemann (links) abliefern und verladen durften. ms
Immer mehr große, bunte Pakete stapeln sich derzeit im Weihnachtstrucker: Der lange rote Lkw, den Berthold Heidemann mit seiner Beifahrerin Andrea Barnsteiner heuer nach Nord-Rumänien steuern wird, klappert derzeit zahlreiche Orte in den Landkreisen Landsberg und Weilheim-Schongau ab. Und überall strömen Kinder und Erwachsene mit den Hilfspaketen herbei - ob an den Schulen, Kindergärten oder den allgemeinen Sammelstellen.
Ganz besonders freuen sich die Kinder, wenn sie die Packerl, die sie zuhause oder im Kindergarten geschnürt haben, selbst mit in den großen Laster laden dürfen. „Unsere Kinder hätten am liebsten gleich noch mehr mit eingepackt, als auf der Liste stand“, erzählt eine Mutter lächelnd. Bereits Ende letzter Woche hatte Heidemann 550 Pakete im Laderaum, aktuell sind es über 1000.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag wird der Lkw, den Heidemann von seinem Arbeitgeber Hilti zur Verfügung gestellt bekommt, dann starten - zusammen mit einer Reihe anderer Hilfstransporter aus ganz Bayern, die sich alle in Landshut treffen.
Von dort aus geht es dann nach Bistrita in Rumänien. Die Pakete werden dort Kinder- und Behindertenheimen sowie Schulen und Familien aus kleineren Ortschaften zugute kommen. Wer genau die Präsente bekommt, wurde vorab von Bürgermeistern, Pfarrern und Hilfsorganisationen vor Ort bestimmt. Wenn alles klappt auf der langen Fahrt, ist Heidemann bis Silvester wieder zuhause und kann den Jahreswechsel zusammen mit seiner Frau Andrea und der Familie verbringen. manuela schmid
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