Maisach – Die Bürgerinitiative gegen Fluglärm (BI) bleibt bei ihrer Ablehnung der Fursty-Flugsportgruppe. In einem Schreiben an Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet betont die BI aber auch, dass sie nicht gegen den Bundeswehrstandort Fürstenfeldbruck ist.
Es sei aber auch klar, dass die Sportflieger keinerlei Bedeutung für die Ausbildung der Offiziersanwärter habe. „Nur um Offiziersschülern wie auch Freunden und Kollegen der Sportflieger das Alpenvorland von oben zu zeigen, wird ein Sonderlandeplatz garantiert nicht benötigt“, schreibt Norman Dombo für die BI.
Der Flugsportverein sei seit 1979 von der Bundeswehr völlig unabhängig. Weil Reinhold Bocklet gewarnt hatte, dass Widerstand gegen die Flieger sich im Zuge der Bundeswehr negativ auf den Standort auswirken könnte, fragt sich Dombo, warum die BI mundtot gemacht werden solle. Dombo erinnert auch an die Entwidmung des Areals. „Nach unserer Information gibt es keinen Flugplatz Fürstenfeldbruck mehr – auch nicht im verbliebenen militärischen Bereich.“
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