Maisach/Fürstenfeldbruck - Es geht um ein paar Sportflieger der Bundeswehr, es geht um die Luftrettungsstaffel und es geht ums Prinzip.
Die Bürgerinitiative gegen Fluglärm (BI) aus Maisach befürchtet, dass auf dem verbleibenden Militärgelände bei Bruck ein Sonderlandeplatz eingerichtet wird und die Fluglärmgegner damit an der Nase herumgeführt werden.
Den Sprecher der Bürgerinitiative treibt in diesem Zusammenhang noch eine andere Sorge um: Es sei möglich, dass die Bundeswehr in naher oder fernerer Zukunft den Standort komplett aufgeben müsse. „Mit der Entwidmung der Wiege der Luftfahrt hatte auch niemand gerechnet.“
Sollte dieser Fall eintreten, gäbe es einen Sonderlandeplatz auf einem dann zivilen Gelände. „Welche Forderungen für einen Flugbetrieb dann entstehen, wollen wir uns noch nicht ausmalen.“ Dombo weist darauf hin, dass die Bahn doppelt so lang wäre wie in Jesenwang. „Bald hätten wir eine Situation wie vor der Entwidmung.“
Wie er berichtet, recherchiere die BI gerade, ob die Genehmigung eine abgesprochene Sache war. Einige Politiker seien schon länger informiert. „Sie würden den Bürgern nach 17 Jahren Kampf gegen die Zivilflieger in den Rücken fallen.“ st
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