Jesenwang - Seit Mitte Juni mischt ein neuer Bewohner das Seniorenheim Jesenwang gehörig auf: Kater Maxi ist da! Er bereitet den Senioren viel Freude.

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Gestreichelt werden ist sein Job: Kater Maxi ist aus dem Jesenwanger Altenheim gar nicht mehr wegzudenken. Einer seiner Fans ist Hans Kraut. Foto: schubert
„Es ist wunderbar zu sehen, dass sich manche unserer Kranken wieder öffnen können“, erzählt Pflegedienstleiterin Susanne Duldinger. Durch den zusätzlichen Kontakt könne der Fortschritt der Demenz sogar verlangsamt werden. „Die Dinge, die tief im Unterbewusstsein verankert sind, können noch abgerufen werden“, erklärt die 39-Jährige. Und dazu gehöre auch das Bedürfnis, sich um jemanden zu kümmern. Viele Bewohner finden den Lebensrhythmus wieder, den sie durch ihre Krankheit verloren haben. „Sie richten sich jetzt nach dem Kater - der weiß, wann er essen und schlafen muss.“
Die Idee, einen tierischen Mitbewohner ins Haus zu holen, hatte die Leitung des Seniorenheims schon lange. „Es gibt ja auch die Tiertherapie, bei der Patienten stundenweise Zeit mit einem Tier verbringen dürfen.“
Gesponsert wird Maxi von den Farbtupfern, einer Gruppe aus Ehrenamtlichen, die das Heim in vielen Dingen unterstützen. „Impfungen und Fressen müssen ja finanziert werden“, sagt Duldinger.
Inzwischen gehört Maxi zum festen Inventar des Hauses und erfüllt seine Pflicht überdurchschnittlich: „Die Hausärzte haben bereits bestätigt, dass unsere Schützlinge seit Maxis Einzug viel ausgeglichener sind, “, freut sich Duldinger.
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