Markt Schwaben - Im Seniorenzentrum am Burgerfeld startete ein soziales Projekt. Schüler der Hauptschule und alte Menschen sollen regelmäßig in Kontakt kommen. Die Brücke dabei schlagen Vierbeiner.

© J. Dziemballa
Therapiehunde helfen dabei, Generationen zusammenzubringen. Foto: dz
So ganz weiß die kleine Collie-Hündin Ashley noch nicht, was sie im Seniorenzentrum am Burgerfeld eigentlich soll. Ist aber nur halb so wild, heute wird sie von ihren Kollegen Scotty, Silva und Rontti angelernt.
Die drei Therapiehunde von Sabine Witfeld sind nicht das erste Mal im Seniorenzentrum. „Bislang haben wir hier immer Einzelbesuche bei den Bewohnern gemacht“, sagt die Hundetrainerin und Regionalgruppenleiterin des Vereins „Tiere helfen Menschen“.
Jetzt ist das auf ein Jahr angelegte Projekt „Tiergestützte generationsübergreifende Begegnung“ gestartet, bei dem Hauptschüler aus Markt Schwaben alle drei Monate ein paar Stunden mit den Senioren verbringen. „Die Hunde dienen dabei als Brückenglied, das die beiden Generationen verbinden soll“, sagt Witfeld.
Vor einem Jahr bereits hatte sie mit einer sogenannten Brennpunkt-Hauptschule in Perlach und einem Senioren heim eine ähnliche Kooperation aufgebaut. „Dazu wurde eine Diplomarbeit verfasst, die die Zusammenarbeit auch auf wissenschaftliche Beine stellte“, so Witfeld.
Die Vorteile einer solchen Begegnung liegen für sie auf der Hand: „Verschiedene Lebensbereiche kommen zusammen, die Senioren haben etwas, worauf sie sich freuen können.“
Und die Brücken-Hündin Ashley auch: Eine Seniorin im Rollstuhl versorgt den kleinen Collie unter dem Tisch mit Gummibärchen.
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