Miesbach - Veteranen und Blaskapelle aus Niklasreuth waren bei Sonderzugfahrt dabei.

Die Abordnung führte auf dem deutschen Soldatenfriedhof Budaörs die Blaskapelle Niklasreuth an. Foto: kn
Budapest und der deutsche Soldatenfriedhof Budaörs waren heuer das Ziel der Sonderzugfahrt der Interessengemeinschaft der Krieger- und Veteranenkameradschaften Rosenheim. Daran haben 620 Reiselustige, darunter auch viele Mitreisende aus dem Landkreis Miesbach, teilgenommen. Gemeinsam mit zehn Fahnenabordnungen der Veteranenvereine aus Niklasreuth, Irschenberg, Tattenhausen, Pang, Pfaffenhofen, Großholzhausen, Ramerberg, Schönau, Stephanskirchen und Götting marschierte die Abordnung, geführt von der Niklasreuther Blasmusik, zu dem Ehrenmal auf dem Friedhof, das an das Schicksal der mehr als 14 000 hier bestatteten deutschen Soldaten des Zweiten Weltkriegs erinnert. In das Gedenken wurden auch die Soldaten eingeschlossen, die jüngst in Afghanistan ihr Leben lassen mussten. Nachdem unter den Klängen des „Guten Kameraden“ Kränze niedergelegt worden waren, beendeten die Nationalhymnen Ungarns und Deutschlands eine Gedenkfeier, die laut Norbert Hambach, Leiter der Gedenkstätte, so nicht einmal zur Einweihung stattgefunden hat.
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