CSU Hausham: Kampfansage gegen Freie Wähler 

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    • 22.02.13
    • Miesbach
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CSU Hausham: Kampfansage gegen Freie Wähler 

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Hausham - Der Wahlkampf hat für die Haushamer CSU offiziell noch gar nicht begonnen, trotzdem ging es zur Sache: Der Ortsverband stichelte bei seiner Jahreshauptversammlung gegen den Bürgermeister-Kandidaten der Freien Wähler.

© Andreas Leder

Neu gewählt: (v.l.): Der stellvertretende Vorsitzende Max Greinwald, Schriftführerin Christina Greinwald, stellvertretender Vorsitzender Georg Eham, Vorsitzender Adi Eckmair, Beisitzer Josef Schaftari und Schatzmeisterin Elisabeth Leidgschwendner.

Die Haushamer CSUler bleiben gelassen. Unter Zugzwang fühlen sie sich nicht, auch wenn der Konkurrent den Wahlkampf bereits eröffnet hat. Vergangene Woche nominierten die Freien Wähler Jens Zangenfeind als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im März 2014, der die Nachfolge von Hugo Schreiber antreten soll (wir berichteten). „Das war die erste Kandidatur im Landkreis überhaupt“, sagte der Ortsvorsitzende Adi Eckmair bei der Jahreshauptversammlung mit 26 Anwesenden im Bürgersaal. „Warum es so pressiert, weiß ich nicht.“ Die CSU hingegen will ihren Kandidaten laut Eckmair erst nach der Landtags- und Bundestagswahl im September nominieren.

Trotzdem kann die CSU ja jetzt schon mal sagen, was sie vom politischen Gegner hält. „Wir wollen in Hausham keinen Miesbacher Bürgermeister“, betonte Eckmair. Hintergrund: Zangenfeind wohnt in Miesbach, seine Kanzlei steht in Agatharied, zudem ist er Vorsitzender des Haushamer Gewerbevereins.

Der mit 65 Mitgliedern eher kleine CSU-Ortsverband im Landkreis weiß aber auch um seine Schwächen. „Wir sind als CSU im Ort präsent, für einige aber zu wenig“, sagte Eckmair. Im Gegensatz zum Gegner. „Herr Zangenfeind ist dauerpräsent in Hausham“, ergänzte der JU-Ortsvorsitzende Max Greinwald. Er appellierte daher an die Mitglieder, sich mehr in der Öffentlichkeit zu zeigen. Anpacken soll auch das Wahlkampfteam, das sich am 13. März im Gewerkschaftshaus formiert.

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenendausgabe unserer Zeitung.

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Kommentare

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Leser1225.02.2013, 07:59
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Grundsätzlich ist an den Aussagen der Haushamer CSU zu bemängeln, dass keine von Inhalten getragene Auseinandersetzung mit dem politischen Gegenüber erfolgt, sondern es bei dem eher bedenklichen Versuch bleibt, auf Stammtischniveau Stimmung zu machen. Es seien Zweifel gestattet, ob das der richtige Weg sein kann. Auf mich persönlich wirkt der Auftritt des Vorsitzenden zumindest wenig souverän.

Die Kritik am frühen Zeitpunkt der Nominierung ist etwas befremdend, da sich durchaus auch die CSU in anderen Gemeinden bereits jetzt festlegt, zumindest dort, wo die Mitglieder geschlossen hinter dem geeignetsten Kandidaten stehen. So geschehen z.B. letzte Woche in Rottach-Egern. In diesem Sinne sind auch die Freien Wähler der Haushamer CSU einen grossen Schritt voraus, die bis zur eigenen Nominierung wohl noch einige interne Grabenkämpfe auszufechten haben werden.

Was von der Aufstellung für den Miesbacher Stadtrat zu halten ist, kann ich genauso wenig beurteilen, wie wohl die meisten anderen Leser auch. In der Regel stellen solche „Kandidaturen“ aber eher ein Entgegenkommen für die eigene Partei dar, bei der sich ein Mitglied auf einen der hinteren Listenplätze setzen lässt, damit „die Liste voll wird“. Wäre interessant zu wissen, von welchem Listenplatz wir denn hier eigentlich sprechen. Jens Zangenfeind hier echte politische Ambitionen zu unterstellen, erscheint mir auf jeden Fall etwas gewagt. Die Tatsache, dass er letztendlich auch nicht in den Stadtrat gewählt wurde, spricht wohl eher dafür, dass er in Miesbach weitgehend unbekannt war, weil sich sein Engagement schon damals auf Hausham konzentriert hat. Hier kennt man ihn jedenfalls seit Jahren, und das nicht nur vom Händeschütteln.

Zu guter Letzt muss man sich auch noch vor Augen führen, aus welcher Ausgangsposition sich Jens Zangenfeind mit seinen derzeit gerade mal 40 Jahren für die Kandidatur entschieden hat. Wenn er bereit ist, eine etablierte, gut gehende Anwaltskanzlei für das Bürgermeisteramt aufzugeben, dürfte ihm schon Einiges an der Gemeinde Hausham liegen.

Mich persönlich überzeugt das Gesamtpaket Jens Zangenfeind bis jetzt auf jeden Fall wesentlich mehr als die inhaltlich ausbaufähigen Anfeindungen der Haushamer CSU.

oaner25.02.2013, 07:26Antwort
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Das wäre ja auch keine große Werbung, wenn er im jetzigen Haushamer Gemeinderat gehören würde. Der hat hat sich ja wirklich nicht mit Ruhm bekleckert

WJT23.02.2013, 14:47
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Zu Deife. Was die Teller Betrifft: Man sieht es an den Menschen die in verschiedenen Orten an "Tafeln" Schlange stehen müßen. Des weiteren ein Lichtblick in Lernfähigkeit.

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