Haussprengung: Angeklagter abgetaucht

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    • 21.02.13
    • Miesbach
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Er sollte sich vor Gericht verantworten

Haus gesprengt: Angeklagter taucht ab

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Schliersee - Zusammen mit seiner Frau hatte er versucht, sein Haus  in die Luft zu sprengen, um Geld von der Versicherung zu kassieren. Jetzt sollte sich der Familienvater (35) vor Gericht verantworten. Doch der Mann ist verschwunden.

Der Fall hatte vor gut einem Jahr für erhebliches Aufsehen gesorgt. Zunächst war von einem harmlosen Gasalarm die Rede, doch tatsächlich wollten laut Anklage ein damals 34-jähriger Familienvater und seine ein Jahr ältere Ehefrau in der Nacht auf 29. Dezember 2011 ihr angemietetes Haus an der Neuhauser Breitensteinstraße in die Luft sprengen - um anschließend das Geld ihrer Hausratversicherung zu kassieren. Wie berichtet, scheiterte das Vorhaben.

Sabotage an der Gasleitung: Polizei und Feuerwehr im Dezember 2011 am Tatort in Neuhaus. Foto: Archiv gj© gjSabotage an der Gasleitung: Polizei und Feuerwehr im Dezember 2011 am Tatort in Neuhaus.

Zwar hatten die beiden nach Angaben der Polizei die Gasleitung vorsätzlich beschädigt und vor dem Verlassen des Hauses brennende Teelichter aufgestellt, doch eine Explosion blieb aus. Als die beiden nachts mit ihren Kindern nach Hause zurückkehrten und das Gebäude immer noch stand, verständigten sie die Polizei.

Am 12. Januar passierte dann die Katastrophe: Das Haus flog in die Luft, die Leiche der Frau wurde in den Trümmern gefunden. 

Nun sollte sich der Familienvater vor dem Amtsgericht Miesbach verantworten. Doch Richter, Staatsanwalt und Verteidiger warteten vergeblich.

Angeklagter ist verschwunden

Der 35-Jährige, der mittlerweile im Landkreis Starnberg lebt und nach Angaben seines Anwalts in schlechter psychischer Verfassung sein soll, tauchte nicht auf und war auch telefonisch nicht zu erreichen. Der Vater des Angeklagten konnte ebenfalls keine Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort machen.

Staatsanwältin Verena Hofschuster ließ daraufhin die Starnberger Polizei per Haftbefehl nach dem Angeklagten suchen - ohne Erfolg. Nach rund drei Stunden einigten sich Gericht und Staatsanwältin darauf, die Verhandlung zu vertagen. Richter Walter Leitner legte den Termin auf Ende März.

Sibylla von Sahr und Stephen Hank

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