Mit 28 Jahren schon Zivilrichter

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    • 10.10.13
    • Miesbach
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Mit 28 Jahren schon Zivilrichter

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Miesbach - Seit Kurzem sitzen die Parteien eines zivilrechtlichen Konflikts am Amtsgericht Miesbach einem neuen Gesicht gegenüber. Alexander Maitzen (28) heißt der junge Richter, der in Miesbach seine erste Stelle angetreten hat.

Alexander Maitzen ist neuer Zivilrichter amAmtsgericht Miesbach.

Alexander Maitzen ist neuer Zivilrichter amAmtsgericht Miesbach.

Alexander Maitzen ist 28 Jahre alt und spielt gerne Fußball. Anfang Mai hat er sein Studium erfolgreich abgeschlossen und bezieht gerade mit seiner Lebensgefährtin eine neue Wohnung. Mitte September hat er seine erste Arbeitsstelle angetreten. Was sich bis zu diesem Punkt nicht großartig von der Lebenssituation der meisten seiner Altersgenossen unterscheidet, wird jetzt ungewöhnlich: Maitzen arbeitet nicht etwa als Maschinenbauer, Betriebswirt oder Mediziner - sondern als Richter.

Seit er mit seiner Tätigkeit als Zivilrichter am Miesbacher Amtsgericht begonnen hat, geht es gleich richtig rund für den 28-Jährigen. „Ich hatte schon meine ersten Verhandlungen“, erzählt er stolz. Die Arbeit mache ihm richtig Spaß, „deshalb ist es auch eher ein positiver Stress“, meint Maitzen. Im Gerichtssaal selbst ist ein Richter aber nur die wenigste Zeit in seiner Arbeitswoche. Zumeist heißt es: Akten sichten, bearbeiten und weiterleiten, Verhandlungen vor- und nachbereiten.

Der 28-Jährige hat acht Semester Jura studiert, gefolgt von einem zweijährigen Referendariat. Schon von Kindesbeinen an hatte er den Wunsch, Richter zu werden. Die neutrale Position gefalle ihm dabei besonders gut. So könne er „Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen treffen“ und müsse nicht von vorneherein die Interessen einer Partei vertreten.

Den Einstieg als Zivilrichter sieht Maitzen dabei als eine gute Gelegenheit, Berufserfahrung zu sammeln. Der junge Richter freut sich auf seine neuen Aufgaben und die damit verbundene Verantwortung. Später könnte er sich auch eine Position im Strafrecht vorstellen.

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Kommentare

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Shark02.05.2014, 16:27
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Gar kein guter Richter, der Azubi des Amtsgeriichts. Vielleicht ein Problem von Eigen- und Fremdwahrnehmung. Er scheint der Auffassung zu sein, dass ein Beklagter grundsätzlich mal Unrecht hat und beantwortet Anträge nicht. Der bayerische Justizminister ist jedenfalls involviert und es läuft gerade eine Disziplinarverfahren gegen den Mann.

Ich habe mir natürlich dreimal überlegt, gegen den Mann vorzugehen, aber schließlich benachteiligt er mich und da kann ich keine Rücksicht darauf nehmen, dass er Fehler, vielleicht auch Anfängerfehler macht. Vielleicht fehlt es auch an der richtigen Einstellung, die ich jedenfalls nicht wahrnehmen kann. Vielleicht ist er ja als Staatsanwalt besser aufgehoben. Über die richterliche Unabhängigkeit kann trefflich diskutieren und leider mangelt es bis heute an einer vernünftigen Qualitätssicherung in der Rechtssprechung, so wie sie in der freien Wirtschaft schon lange üblich ist.

Die Redaktion darf sich da gerne mit mir in Verbindung setzen. Zensur finde ich nicht so gut. Es wäre besser, die Redaktion würde sich mit mir in Verbindung setzen anstatt den Beitrag zu löschen

Andreas30.10.2013, 20:57
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und schon hat der Meister einen Befangenheitsantrag kassiert. Manchmal muss man bis 3 zählen können.

TheHungryHun10.10.2013, 12:33Antwort
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@Gast, das Referendariat findet nicht an der Uni statt, sondern bei Gericht, das sind schon mal zwei Jahre Praxis; natürlich wird ein 50-jähriger Richter mehr Routine, Erfahrung und Menschenkenntnis mitbringen... Aber nur, weil er bereits mit 28 anfangen konnte! ;-)

Übrigens finde ich es sehr aufschlussreich, dass die Redaktion meinen Kommentar löschte, in dem ich darauf hinwies, dass an einem 28-jährigen Berufsanfänger überhaupt nichts ungewöhnliches ist; an 33-jährigen (oder noch älteren) Dauerstudenten hingegen schon, nur dass über solche vom Merkur routinemäßig ohne das Attribut "ungewöhnlich" berichtet wird.

Warum wohl meine Meinung vom Redakteur nicht geschätzt wird...?

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