Lehrlinge bei der SHK-Innung keine Mangelware

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    • 07.12.11
    • Lkr. Miesbach
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Lehrlinge bei der SHK-Innung keine Mangelware

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Landkreis - Während allerorten der demografische Wandel durch den Rückgang an jungen Leuten spürbar wird, hat die Innung Sanitär-Heizung-Klima (SHK) für die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach fast ein Luxusproblem.

Die neugewählten Vorstands- und Ausschussmitglieder der regionalen SHK-Innung: (v.li.) Anneliese Krinner, Markus Schmotz, Karl Schreyer junior, Theresia Chrobok, Klaus Schreyer, Hans Pertold, Innungs-Obermeister Johannes Haas, Werner Hartlmaier, Tobias Grünwalder, Martin Waldmann, Andreas Bolz, Martin Fischer und Fritz Sippl. Foto: ewald Scheitterer

Die neugewählten Vorstands- und Ausschussmitglieder der regionalen SHK-Innung: (v.li.) Anneliese Krinner, Markus Schmotz, Karl Schreyer junior, Theresia Chrobok, Klaus Schreyer, Hans Pertold, Innungs-Obermeister Johannes Haas, Werner Hartlmaier, Tobias Grünwalder, Martin Waldmann, Andreas Bolz, Martin Fischer und Fritz Sippl. Foto: ewald Scheitterer

„Mit 28 neuen Lehrlingen haben wir heuer so viele, wie schon seit Jahren nicht mehr“, freute sich der alte und neue Innungs-Obermeister Johannes Haas während der Jahreshauptversammlung. Zu seinem Stellvertreter wählten die 25 Vertreter der 104 Mitgliedsbetriebe den Deininger Johannes Pertold, als neuen Kassenwart Klaus Schreyer und Theresia Chrobok (Fischbachau) zur Schriftführerin. Bei den Beisitzern wurden neben Karl Schreyer junior und Martin Waldmann, Fritz Sippl und Tobias Grünwalder neu hinzugewählt.

Trotz des unerwarteten großen Lehrlingsaufschwungs appellierte Haas eindringlich, in der Nachwuchswerbung nicht nachzulassen. Die Zahlen der Schulabgänger von Haupt- und Mittelschulen werden in den nächsten sieben Jahren im Bereich der Handwerkskammer München und Oberbayern von heute 30 000 auf 22 000 sinken: „Und um die Verbleibenden werden sich alle Innungen reißen.“

Derweil blickt die Innung auf ein Boomjahr zurück. „Alle Betriebe waren voll ausgelastet“, sagte Haas und betonte, dass sich das Arbeitsaufkommen auch künftig vergrößern werde. In Folge des Atomausstiegs und der knapper werdenden Erdölreserven ergebe sich ein großes Sanierungspotenzial. Auch müssten gemäß der neuen Trinkwasser-Verordnung bis zum Jahr 2015 alle öffentlichen und privaten Abwasserkanäle auf Dichtheit geprüft werden.

Nicht besetzt werden konnte in der Versammlung der Posten des Lehrlingswarts. So wurden dessen Aufgaben auf Anneliese Krinner von der Kreis-Handwerkerschaft übertragen. Für Organisation und Vorbereitung der Gesellenprüfung steht weiter der ehemalige Lehrlingswart Hartmut Köpferl zur Verfügung. Der Berufsschullehrer wird von seinem Sohn Florian unterstützt.

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