Irschenberg - Irschenberger Gemeinderat spricht sich mit großer Mehrheit gegen Novellierung der Vorschriften über Solaranlagen aus.

Ein heißes Thema hat eine hitzige Diskussion im Irschenberger Gemeinderat ausgelöst: Es ging um die Sonne. Auch die Irschenberger Bürger sollen sie zunehmend als Energiequelle auf ihren Dächern nutzen. In der Sitzung hat das Gremium nun darüber diskutiert, ob die Kommune ihre Satzung über die Gestaltung von Solaranlagen ändern will oder nicht.
Die jetzige Fassung sieht vor, dass die Kollektoren symmetrisch und zusammenhängend auf den Dächern angeordnet werden. „Allerdings dürfen diese keinesfalls auf Ständern angebracht sein“, mahnte Geschäftsleiter Josef Bögl. In der angedachten neuen Version, die Bögl kurz vorstellte, sind zusätzlich Ausfransungen verboten.
Daraufhin beantragte Franz Nirschl (FWG Irschenberg-Reichersdorf) darüber abzustimmen, ob die Satzung nun gänzlich unverändert bleiben soll oder nicht. Mit zwölf zu einer Stimme hielt das Gremium dann an der bestehenden Solaranlagensatzung fest. „Diese gilt so lange, bis wir neue Erkenntnisse haben“, wandte Bürgermeister Hans Schönauer (FWG Niklasreuth) ein. Sollte bekannt werden, dass die alte Version wegen feuerrechtlicher Vorschriften nicht mehr zulässig ist, müsse der Gemeinderat das Thema erneut behandeln.
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