Tegernseer wehren sich gegen Baupläne

Begehren gegen Steg: "Es tragen sich viele ein"

Tegernsee – Der Tegernseer Albrecht Graf von Perponcher ist dieser Tage viel unterwegs. Er sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen den Bau des Seeuferstegs zwischen Macke-Anlage und Länd. Und er ist nicht allein.

„Es gibt viele, die das Begehren unterstützen“, sagt Andreas Obermüller. Der FWG-Stadtrat, leidenschaftlicher Gegner des eine Million Euro teuren Stegs, steht dabei in der ersten Reihe. In seiner Hofapotheke liegen Listen aus. „Es tragen sich viele ein“, berichtet Obermüller.

Weitere Listen liegen jetzt auch bei Betrieben an der Rosenstraße aus, nämlich Hut Schätz, Juwelier Müller und Buchhandlung Wolski. Auch die Bäckerei Eberwein und die Agip Tankstelle in Tegernsee Süd sind dabei. Rund 300 Unterschriften braucht es, um einen Entscheid durchzusetzen. Obermüller hofft, dass die Initiative die Listen bis Mitte nächster Woche im Rathaus abgeben kann. „Die Verwaltung muss sie ja dann auch noch prüfen.“

Vor der nächsten Stadtratssitzung am 5. März, so Obermüller, sollte alles komplett sein. Denn dann dürfte es um Auftragsvergaben für den Steg gehen. Sie noch zu tätigen, wenn ein Entscheid anstehe, wäre „grob fahrlässig“, meint Obermüller. Bürgermeister Peter Janssen (Bürgerliste) hat unterdessen angekündigt, dem Stadtrat ein Ratsbegehren zu empfehlen, sollte es zu einem Entscheid kommen.

jm

  • 0 Kommentare
  • 0 Google+
    schließen