Schon vor über 20 Jahren hat Liselotte Stark-Ritter zum ersten Mal eine Madonna in einer Grotte am Radweg entlang der Weißach aufstellen lassen. Eines Tages war die Figur verschwunden. Damals fanden sie Urlauber in Enterrottach im See liegend und brachten sie zum Fundamt. „Dort bekam ich sie wieder und glaubte an ein kleines Wunder“, erzählt Liselotte Stark-Ritter.
Diese „Rückkehr“ liegt rund vier Jahre zurück. Jetzt wiederholte sich das Geschehen auf erstaunliche Weise. Kurz vor Heiligabend war die liebevoll gestaltete Grotte mit der davor stehenden Rastbank erneut leer. Die Madonna - es ist mittlerweile die zweite in Birkenstein erworbene Heiligenfigur - war zum zweiten Mal verschwunden. „Vermutlich ist der Beton mit der Zeit brüchig geworden, und die Wassermassen haben bei dem Tauwetter die Figur aus der Grotte geschwemmt“, glaubt die alte Dame.
Umso größer die Freude und das Erstaunen, als sich nach den Feiertagen die Mutter Gottes wiederfindet. Ausgerechnet zwei Bekannte von Stark-Ritter entdecken bei einem Spaziergang nahe der Überfahrt in Rottach-Egern die Heiligenfigur: direkt am Wasser an einen Baum gelehnt - den Blick Richtung See gerichtet. Sobald es Frühling ist, will die Seniorin die Madonna an ihren angestammten Platz an der Weißach zurückbringen.






















