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Brand im Mittenwalder Bahnhof

Mittenwald - Dichter Rauch über dem Mittenwalder Bahnhof: Am Mittwochvormittag ist dort ein Feuer ausgebrochen, das Gebäude ist komplett verqualmt. Den Auslöser finden die Helfer im Keller:

Am Mittenwalder Bahnhof war ein Feuer ausgebrochen.

Aufregung am Mittenwalder Bahnhof: Qualm dringt aus dem Gebäude, schnell sind einige Teile stark verraucht. Um 11.07 Uhr geht am Mittwoch der Alarm bei den Feuerwehren Mittenwald, Krün und Wallgau ein, auch die Kollegen aus Garmisch-Partenkirchen rücken an. Über 50 Einsatzkräfte sind vor Ort. Sie stellen fest, dass der Rauch aus dem Keller kommt. Im Südteil unter dem ehemaligen Fahrdienstleiterraum hatte ein Kabelbrand das Feuer ausgelöst.

Mit schwerem Atemschutzgerät kämpfen sich 35 Mänenr der Freiwilligen Feuerwehr Mittenwald durch den Rauch zum Brandherd vor. Unterstützt werden sie von 15 Kameraden aus Wallgau. Die 18 Krüner Feuerwehr-Kräfte unter Leitung von Kommandant Michael Holzer kümmern sich um die Wasserzufuhr. „Durch die große Hitzeentwicklung hat es etwas länger gedauert, bis die Wehrleute an den Brandherd kommen konnten“ schildert Krandbrandmeister Sepp Gschwendtner, der auch vor Ort war. Um 12.15 Uhr ist das Feuer aber gelöscht. Verletzt wurde niemand.

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Nun beginnt die Arbeit für Polizei-Beamte und Sachverständige. Denn wodurch sich das Kabel entzündet hat, ist zunächst unklar. Um sich überhaupt vor Ort ein Bild von der Ursache machen zu können, setzen die Mittenwalder mit Einsatzleiter Hubert Klotz noch einen Entlüfter ein, umt den Rauch aus dem Keller zu ziehen.

Während die Feuerwehr-Männer im Keller vesuchen, den Brand zu löschen, koordiniert der Kreisbrandmeister die Aufgaben am Bahnhof. Er lässt Gleis 1 sperren, kein Zugfahrgast darf das Gebäude mehr betreten. „Leider war der Notfall-Manager der Deutschen Bahn bis zum Ende der Feuer nicht am Einsatzort“, kritisiert Gschwendtner.

Durch den Brand werden auch Waren des angrenzenden Biker-Bahnhofs beschädigt. „Durch einen unterirdischen Verbindungsschacht ist Rauch in unsere Keller eingedrungen“, sagt Inhaber Michael Lochner. Die Räume dienen als Lager. „Dadurch wurden etliche meiner Textilkollektionen verraucht.“ Gelassen nimmt Michael Schwind, Mitinvestor des Bahnhofsgebäudes, den Vorfall: „Die Abrissarbeiten gehen unvermindert weiter und die Kabel hätten im Rahmen der Gebäude-Entkernung eh erneuert werden müssen.“

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