Mittenwald - Die Lawinengefahr im Landkreis steigt. Experten haben inzwischen Warnstufe 4, die zweithöchste in der Bewertungsskala, ausgerufen.
Und eine Entspannung der Lage ist aufgrund der Wetterprognosen nicht zu erwarten. „Die Situation bleibt angespannt“, teilt Heinz Pfeffer, Obmann der Mittenwalder Lawinen-Kommission, mit.
Im Verbund mit den Tiroler Kollegen entschlossen sich gestern die Isartaler Sicherheitskräfte, den Grenzübergang Scharnitz zu sperren. Diese Regelung bleibt bis mindestens heute morgen in Kraft. Massive Schneefälle - in alpinen Bereichen über 1300 Meter bis zu 1,20 Meter - haben in der Nacht auf Donnerstag zu einer weiteren Verschärfung der Situation geführt. Zudem erschweren die Sichtverhältnisse und enorme Windverfrachtungen eine exakte Einschätzung der Situation in der Marchklamm, jener Rinne unterhalb des Brunnsteins direkt an der Grenze. Genaue könne man die Lawinengefahr erst nach einem Kontrollflug mit dem Hubschrauber beurteilen, erläutert Pfeffer.
Wegen Lawinengefahr kann zudem bis mindestens heute Mittag ab Linderhof auch nicht die Ammerwald-Staatsstraße Richtung Plansee befahren werden. cs
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.