Ein Bürgerbegehren könnte durchaus Erfolg haben - zumal im kleinen Feldkirchen nur rund 500 Stimmen notwendig wären. Das weiß auch van der Weck, dem seit Monaten der Proteststurm ins Gesicht bläst. Die Debatte um Ikea werde sehr stark mit seiner Person in Verbindung gebracht, findet van Weck. Ihm sei selbst schon geraten worden, ein Bürgerbegehren zu initiieren. „Das ist aus meiner Sicht aber nicht Aufgabe der Verwaltung“, sagt er.
Bekannt gemacht hat das parteiübergreifende Vorhaben Ernst Weidenbusch (CSU). Um „die gelbblaue Wellblechgarage“ in Feldkirchen zu verhindern, werde es ein Bürgerbegehren geben, hatte der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CSU München-Land bei einer politischen Veranstaltung in Haar gesagt. Der Feldkirchner Ortsverband der CSU lasse derzeit von Anwälten prüfen, wie die Fragestellung lauten könnte.
Das Bündnis eint die Angst vor dem Verkehrschaos, vor der nächsten Versiegelung einer grünen Wiese und vor Ortszentren, die verwaisen, weil Ikea dort mit seinem Randsortiment die Kaufkraft abziehen könnte. „Wir zerstören unsere Heimat und den Einzelhandel in unseren Gemeinden“, sagt Christian Hierneis, der Vorsitzende der Kreisgruppe München-Land des Bund Naturschutz und fügt hinzu: „Wir brauchen keinen weiteren Ikea. Die Märkte in Brunnthal und Eching reichen.“














