Brunnthal: Reifen ohne Profil: Lkw schleudert beinahe in den Abgrund

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    • 26.02.13
    • München Süd
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Reifen ohne Profil

Lkw schleudert beinahe in den Abgrund

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Brunnthal - Mehr als nur einen Schutzengel hatte ein 51-jähriger Lkw-Fahrer aus Litauen an Bord. Der Kraftfahrer schleuderte am Dienstag kurz vor 11 Uhr auf der A 8 bei Brunnthal in die Leitplanke.

© Gaulke

Am seidenen Faden: Dieser Sattelschlepper durchbricht bei Brunnthal die Leitplanke an der Autobahn A 8 und stürzt beinahe auf die darunter liegende Kreisstraße M 11. Der Fahrer kommt mit Schrammen davon.

Laut Polizei waren an der Sattelzugmaschine Winterreifen ohne messbares Profil montiert. Womöglich schaffte es der Fahrer auch deshalb nicht mehr, seinen Lkw unter Kontrolle zu bringen. Die tonnenschwere Maschine durchbrach die Leitplanke und das Geländer der Brücke über der Verbindungsstraße M 11 von Brunnthal nach Otterloh.

Glücklicherweise hatte sich die Vorderachse des Sattelzuges in der Schutzplanke verkeilt. Die Sattelzugmaschine hing über dem Abgrund. Die Schutzplanke verhinderte zusammen mit dem Geländer den Sturz in die Tiefe. Ebenfalls nur einem Zufall sei es zu verdanken gewesen, dass gerade kein Fahrzeug unter der Brücke durchfuhr und vom herabstürzenden Geländer getroffen wurde.

Der Lastwagen-Fahrer erlitt lediglich eine kleine Kopfplatzwunde und einen Kratzer an der Nase und kam so mit einem Schrecken davon. Der 51-Jährige wurde von einem Sanitäter eines zufällig vorbeikommenden Rettungswagens erstversorgt, der bereits einen Patienten an Bord hatte.

Drei Fahrstreifen der A 8 und die Kreisstraße M 11 waren für die Bergung des Sattelzuges bis etwa 14 Uhr gesperrt. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Hofolding, Brunnthal und Taufkirchen. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehr als 100 000 Euro. Das erheblich beschädigte Brückengeländer der A 8 über die Kreisstraße M 11 musste komplett ausgetauscht werden.

Den Fahrer erwarten nun eine Anzeige und ein empfindliches Bußgeld.

Der Unfall auf der A 8 war noch gar nicht lang vorbei, da krachte es gegen 13 Uhr auf der A 99 bei Ottobrunn. Diesmal waren zwei Lastwagen involviert. Nach ersten Berichten der Polizei hatte ein Sattelzugfahrer das Stauende Richtung Nürnberg nicht rechtzeitig bemerkt und war mit voller Wucht in einen leeren Tiertransporter gekracht. Dabei kam der Truck des Unfallverursachers ins Schleudern und kippte auf dem Grünstreifen um.

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Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und kam mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Der Fahrer des Tiertransporters erlitt leichte Verletzungen. Beide Sattelzüge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Dafür waren über mehrere Stunden zwei Fahrspuren gesperrt, sodass sich ein Rückstau bis zur A 8 bildete. Die Höhe des Sachschadens ist bisher noch nicht bekannt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Brunnthal und Ottobrunn. pk

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Kommentare

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Brummsverrecknochmal27.02.2013, 20:15Antwort
(2)(0)

Soll das eine Entschuldigung für diesen, für andere Verkehrsteilnehmer lebensgefährlichen Verkehrsverstoß sein? Wenn der Fahrer kein Rückgrat hat die Fahrt mit diesem Seelenverkäufer zu verweigern, hat er auf Deutschlands Strassen nichts zu suchen!

bayerchaot27.02.2013, 11:27Antwort
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Der war vielleicht leer, leer war ein anderer LKW. Du kannst zwar lesen, aber vielleicht versuchst du mal die Sätze zu verstehen.

gapla27.02.2013, 10:48
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die sollte man schon an der Grenze abfangen........mai der Fahrer ist doch nur eine Arme sau. Der verdient so viel wie bei uns a Lehrling......

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