Für viele Kommunalpolitiker ist es ein Missstand. Einer, der bereits seit Sommer 2006 anhält: Damals wurde die neue Bahnunterführung an der Oberdiller Straße gebaut - und damit ein Projekt verwirklicht, das angesichts der bestehenden Verkehrsprobleme an der neuralgischen Stelle zu den drängendsten Themen überhaupt gehörte (wir berichteten).
Ein exakt aufeinander abgestimmtes System aus Ampelanlage, Radweg und Fahrbahn für Kraftfahrzeuge in dem schmalen Tunnel ermöglicht seitdem eine bequeme Unterquerung des S-Bahn-Geländes. Dazu wurde die Zufahrt zum Bahnhof als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen - auch Fußgänger können die Unterführung nutzen. Eine „geniale Lösung“, wie Horst Meißner von der Freien-Gruppierung „Überparteiliche Wählergruppe Baierbrunn“ (ÜWG) angesichts der enormen Planungsschwierigkeiten bei dem Bauvorhaben konstatiert.
So weit, so gut. Doch offenkundig wurde eines nicht berücksichtigt: eine Fußgängerrampe, die die Kehre an der Fußwegführung mit der Oberdiller Straße verbindet (mehr dazu lesen Sie am Donnerstag in der Print-Ausgabe). (sal)














