München - Für 10,7 Millionen Euro ist der Randbalken hinter der Haupttribüne erneuert worden. Die Einsturzgefahr in der Arena ist damit gebannt.

© Marcus Schlaf
Das Geländer ist noch provisorisch: Der Randbalken hinter der Haupttribüne ist aber bereits komplett erneuert.
Die Sanierung des Olympiastadions ist so gut wie abgeschlossen. Der marode Randbalken der überdachten Haupttribüne ist abgebrochen und komplett erneuert worden. Nun fehlt nur noch das Geländer auf dem neuen Stahlbetongürtel am obersten Rang der Tribüne. Spätestens im November soll es montiert sein. 10,7 Millionen Euro hat die Baumaßnahme gekostet. Ins Geld ging vor allem die anspruchsvolle Konstruktion, die für die Bauarbeiten errichtet werden musste.
Die Ergebnisse der Untersuchungen von Betongutachtern im Dezember 2009 waren alarmierend. Durch und durch marode sei der Randbalken im Stadion 38 Jahre nach den Olympischen Spielen, so die Experten. Es musste schnell etwas geschehen, denn es bestand die Gefahr, dass Teile des Betonrands einstürzen – und einige Tribünenränge mit sich reißen.
„Trotz einer Fülle von Veranstaltungen liegen wir im Zeitplan – und im Budget“, sagt Olympiapark-Sprecher Arno Hartung nun. Fünf Monate nach Beginn der Arbeiten sind die spektakulären Gerüste und Transportsysteme am Stadionrund bereits wieder abgebaut. „Der Randbalken ist fertig“, sagt Hartung.
„Die Arbeiten waren sehr laut“, berichtet Hartung. Um Anwohner nicht zu verärgern, habe die Sanierung nur am Tag stattgefunden. Alle Veranstaltungen im Stadion konnten während der Bauzeit stattfinden: „Wir mussten den Bau dann eben unterbrechen“, erzählt der Sprecher. Jetzt fehlt noch das Geländer auf dem neuen Randbalken. „Im November ist es fertig“, kündigt Hartung an. Dann können Besucher des Olympiastadions auch wieder auf den obersten Rängen der Haupttribüne sitzen. Sie waren bereits seit Anfang 2009 gesperrt.
Caroline Wörmann
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