München - Angeblich ist die Floßlände kaum noch surfbar - zumindest finden das die Surfer. Die Stadtwerke sehen das allerdings anders.

© fkn
Gefährdete Welle: Petra Offermann an der Floßlände.
Wer irgendwann mal auf dem Eisbach surfen will, fängt an der Floßlände an - so lernen es Münchens Stadtsurfer. Die Interessengemeinschaft „Surfen in München“ sieht nun ihre Kinderstube in Gefahr - „die Floßlände ist seit drei Jahren kaum surfbar“, klagt Sprecherin Petra Offermanns. Der Grund sei die reduzierte Wassermenge. Mit einer Protestaktion vor der Zentrale der Stadtwerke München wollen die Surfer heute Nachmittag auf ihr Anliegen aufmerksam machen.
Nach neuen Messungen am 9. Juni sei die Wassermenge an der Floßlände nochmals reduziert worden, berichtet Offermann. Der Wasserstand sei im Vergleich zu früher um dreißig Zentimeter gesunken. In guter Zusammenarbeit mit der Stadt habe man alle Möglichkeiten zur Optimierung der Welle ausgeschöpft - nun liege es an den Stadtwerken, mehr Wasser den Floßkanal hinunterzulassen.
Die Surfer wollen sich heute in voller Montur um 16 Uhr vor der Stadtwerke-Zentrale (Emmy-Noether-Straße) treffen und symbolisch einige Eimer Wasser spenden.
Ann-Kathrin Gerke
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