München - Neue Gesichter soll es geben beim Derblecken auf dem Nockherberg, verrät Singspiel-Autor Alfons Biedermann. Von einigen Darstellern trennt er sich heuer. Wer für die Rollen in Frage kommt:

© Haag
Will weniger reden: Luise Kinseher, die als Bavaria die Fastenpredigt hält
Nicht dabei sein wird beim Festabend am 7. März auch Eva-Maria Höfling, die sieben Jahre Grünen-Chefin Claudia Roth mimte. „Sie bekommt ein Baby“, sagt Biedermann. „Ich habe gar nicht erst mit ihr geplant.“ Es sei auch unwahrscheinlich, dass Claudia Roth überhaupt vorkommt.
Marquitan gibt das Kompliment auf Anfrage unserer Zeitung zurück: „Was für ein Spaß und was für eine spannende Herausforderung.“ Vor echten Politikern auf der Bühne zu stehen, das kenne sie: „Ins Berliner Ku’dammtheater kamen gerne Helmut Kohl und Gattin.“
Auch „Söder“ Stephan Zinner ist ein guter Sänger – das stellte er im vergangenen Jahr bei seiner „O Söder Mio“-Arie unter Beweis. Aber ein Duett mit Marquitan? Lieber nicht, sagt er: „Darum möchte ich mich gerne drücken – da kann ich nur verlieren.“
Den umstrittenen Bundespräsidenten Christian Wulff will Biedermann nicht auftreten lassen, sagt er. „Da ist jeder Witz gemacht – und das ist eine bayerische Veranstaltung.“
Bei Luise Kinseher ist Wulff schon ein Thema. „Es geht sicher auch darum, was die Leute von ihren Politikern erwarten.“ Kinseher, die wieder als Bavaria ihre Fastenpredigt halten wird, will sich diesmal aber um etwa zehn Minuten kürzer fassen. „Lieber kürzer und witziger als lang und mit Längen."
Von Johannes Löhr
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