München - Christian Springer ist vom „Triumphator“-Anstich im Löwenbräukeller nicht mehr wegzudenken. Dieses Jahr steht er noch mehr im Mittelpunkt. Vorab verriet er dem Merkur ein paar Highlights aus seiner Rede.

© Bodmer
Anziehend: „Triumphator“-Redner Christian Springer und sein Bierkrug
An Selbstvertrauen mangelt es Christian Springer nicht – er stellt den Starkbier-Anstich gar in eine biblische Tradition: „Der Moses hat in der Wüste auch dreimal mit seinem Stock gegen einen Stein geklopft, und da ist Wasser rausgekommen.“ Aber selbstverständlich ist dies nicht das einzige Thema, das der Kabarettist (47) beim „Triumphator“-Anstich am 23. Februar auf der Bühne des Löwenbräukellers behandeln wird.
Zum siebten Mal ist Springer alias „Fonsi“ am Stiglmaierplatz dabei – und diesmal hat die Brauerei ihn sogar zum Zugpferd der Veranstaltung gemacht: „Fonsis Starkbieranstich“ heißt sie nun. Löwenbräu-Vorstand Günter Kador fand vor der Presse denn auch vollmundige Vergleiche zwischen seinem Bier und dem spitzzüngigen Humoristen: Der sei „ein kräftiger Kommunikator“ mit „dunklem Humor“ – einfach „prickelnd“.
Die kabarettistische Neuausrichtung hat noch eine Auswirkung: Diesmal werden die „damischen Ritter“ nur noch eine kleine Nebenrolle spielen: Sie singen ihre „Triumphator“-Hymne, aber für das traditionelle „Turmgespräch“, das Stein-Lupfen und andere ehemals feste Bestandteile des Abends soll es eine zweite Veranstaltung geben. Völlig ohne Murren sei man sich da einig geworden, betonte Wirt Christian Schottenhamel.
Springer bekommt am 23. Februar Unterstützung unter anderem von Isarindianer Willy Michl und Michael Altinger. Durch den Abend wird Vroni von Quast führen.
Eine „Tradition in moderner Linie“ soll der Anstich sein, sagt Kador, keinesfalls „ein technische Spektakel wie der Nockherberg“, ergänzt Schottenhamel. Für den Eintritt von 18,50 beziehungsweise 28,50 Euro (Karten unter Telefon 089/5 47 26 69 16) gibt es einen Krug „Triumphator“ extra. „Und für das Doppelte“ , sagt Fonsi, „ist den Abtransport inklusive."
Von Johannes Löhr
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