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In der Paracelsusstraße ist das Feuer ausgebrochen.

Komplettes Haus unbewohnbar

Flammen-Hölle: Elf Menschen in der Klinik

München - Bei einem Feuer in der Paracelsusstraße sind am Montag elf Menschen verletzt worden, darunter vier Kinder. Das ganze Wohnhaus ist vorerst nicht mehr bewohnbar.

Flammen-Hölle: Elf Menschen in Klinik Elf Verletzte, 600 000 Euro Schaden und ein komplett unbewohnbares Mietshaus mit 15 Wohnungen: Das ist die Bilanz eines verheerenden Brandes, der am Montag in der Paracelsusstraße (Milbertshofen) ausbrach.

Um 14.20 Uhr meldeten Hausbewohner dichten Rauch, der aus dem Schafzimmer einer Wohnung im Erdgeschoss drang. Die Bewohner - eine Familie und deren Gäste - konnten  ins Freie fliehen. Fatalerweise ließen sie die Wohnungstür jedoch weit offen stehen, so dass der Rauch ins Treppenhaus quoll. Den Bewohnern der oberen Stockwerke war damit der Fluchtweg abgeschnitten.

Ungehindert breitete sich der Rauch in die Flure aus, kroch in alle Ritzen und überzog Wände und Türen mit einem öligen Rußfilm. Über Leitern und unter Fluchthauben holte die Feuerwehr die verbliebenen Bewohner aus dem Haus. Insgesamt elf Menschen - darunter vier Kinder - wurden vorsorglich in Kliniken gebracht. Zehn  hatten leichte Rauchvergiftungen und einer eine Brandwunde an der Hand erlitten. Weitere 21 fanden zunächst Zuflucht im Großraumrettungswagen der Feuerwehr.

Nach Polizei-Angaben sind alle mittlerweile bei Freunden und Verwandten untergekommen. Das Haus muss nach Einschätzung der Feuerwehr grundsaniert werden. In vielen Wohnung riecht es stark nach Rauch. Brandfahnder nahmen die Wohnung im Erdgeschoss noch gestern in Augenschein. Ob die Brandursache ermittelt werden kann, ist allerdings fraglich. Die Wohnung und speziell das Schlafzimmer ist nahezu völlig ausgebrannt.

Dorita Plange

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