Feuerwehreinsatz: Verzögerungen auf der Stammstrecke

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    • 12.06.13
    • München
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Feierabend-Chaos

Luftballon legt die Stammstrecke lahm

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München - Mit Verspätung in den Feierabend: Wegen eines Feuerwehreinsatzes fuhren auf der Stammstrecke zwischen Ostbahnhof und Isartor keine Züge. Der Grund laut Bahn: ein Ballon in der Oberleitung.

S-Bahn-Pendler am Münchner HBF

© Jantz

S-Bahn-Pendler am Münchner HBF

Dass sowas von sowas kommt … Ein einziger Luftballon hat am Dienstagabend ausgereicht, um die ­S-Bahn-Stammstrecke für zwei Stunden lahmzulegen – Kurzschluss mitten im Berufsverkehr! Von 17.31 bis 19.36 Uhr ging zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof nichts, kein einziger Zug fuhr.

Wer den Ballon in den ­S-Bahn-Tunnel gebracht hatte: Das weiß keiner. Jener Ballon, mit Gas gefüllt, stieg am Stachus-Bahnsteig in die Luft und berührte die Oberleitung. Ein Knall, ein Lichtbogen, dann Chaos! Das Gas hatte sich entzündet. Zwar wurde niemand verletzt, aber es gab zigtausendfachen Ärger. Denn: Der Strom war weg. Die Feuerwehr rückte an, um Brände und weiteren Schaden auszuschließen. Diese Untersuchung brauchte ihre Zeit – und die Passagiere mussten warten oder umsteigen. Berti Habelt, Sprecher der Bundespolizei: „Mehrere 10 000 Fahrgäste mussten Verspätungen in Kauf nehmen.“ Die S-Bahnen aus dem Westen fuhren bis Hauptbahnhof oder Donnersbergerbrücke und wendeten dort, aus Richtung Osten galt das Gleiche am Ostbahnhof. Ein Bahn-Sprecher: „Insgesamt waren 200 S-Bahn-Züge betroffen.“ Der Bahnhof am Stachus wurde für die Untersuchungen geräumt.

Zusätzliches Problem: Die Pendler, die auf die U-Bahn umsteigen wollten, kamen auch nicht richtig vom Fleck. Zurzeit fährt nämlich die U4 in der Innenstadt nicht. Es fehlen Züge, weil Risse an den Drehgestellen geschweißt werden müssen. Zum Ausweichen stand also eine U-Bahn-Linie weniger zur Verfügung. Noch mehr Gedränge! Auch in der Tram machte es nicht viel Spaß … Und: Die Infos auf Anzeigetafeln und in Durchsagen widersprachen sich teilweise. Leute wurden zwischen verschiedenen Stationen hin- und hergeschickt. Erst um 19.36 Uhr war die Stammstrecke wieder befahrbar – die Lage normalisierte sich langsam.

Es war nicht das erste Mal, dass sich der MVV mit einer Luftballon-Panne rumschlagen musste. Vor rund einem Jahr gab’s einen ganz ähnlichen Fall. Damals hatte ein Luftballon (ebenfalls mit Gas gefüllt) am Marienplatz für Chaos gesorgt. Das war allerdings an einem Samstagnachmittag.

sta, svs, hei

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Kommentare

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bmkb12.06.2013, 19:47Antwort
(1)(0)

Vielleicht können Sie sich nicht an die Zeiten erinnern, die mal waren, als der MVV noch machte, was er sollte, nämlich pünktlich fahren.
Natürlich darf man nach 40 Jahren nicht erwarten, dass man bei einer Stammstreckensperrung eine Linie Pasing-Hbf durchdacht hat und schnell zur Verfügung stellen kann.
Klar ist es auch voll verständlich, dass man 2 U-Bahn-Linien hat, diese aber nicht mit dem ständigen Endpunkt "Pasing" verbindet.

Der normale Bürger ist da siebengescheit. Satyr freut sich an seinem demokratischen Verständnis und seine Frau ev. daran, dass er eine Stunde später heimkommt.

Satyr12.06.2013, 13:01
(2)(0)

Es ist immer wieder erstaunlich wie viele Menschen (auch diejenigen die nicht lesen können „Notarzteinsatz“ „Feuerwehreinsatz“) sich bestens mit Notfallplänen, Verkehrsführung, Brandgefahr, Fahrgastinformation und dergleichen auskennen. Ich schlage deshalb vor, dass das verantwortliche Personal der MVG/Bahn ausgetauscht wird und zwar wie folgt:

„Digidoku“ sich um die Entwicklung und den Bau neuer Bahnstrecken (inklusive Finanzierung) kümmern sollte.

„TeBit“ bringt die Einsätze der Feuerwehr und der MVG in Einklang mit der Fahrgastinformation und zwar im Minutentakt auf allen 149 S-Bahnhöfen.

„Gast“ wird als Verantwortlicher für Brandschutz und Energieversorgung zukünftig ganz flott jede Gefahr ausschließen und gleichzeitig den Strom wieder fließen lassen. Und weil das so schnell geht, koordiniert er noch die Lokführer und weist sie alle an, doch zum Hauptbahnhof zu „fliegen“.

„Matze“ wird Psychologe bei beim MVG und betreut die von Suizid und Suizidversuchen traumatisierte Lokführer. Im Jahre 2008 waren das so um die 35; ist ja nicht viel … kann ja nicht sein.

„Hofer“ ist als Pressesprecher verantwortlich für die korrekte Zusammenfassung und Informationsweitergabe an die Medien (Notarzt, Polizei oder doch Feuerwehr … äh !!).

Und dann fehlt noch Personal, dass allen Kindern mit Helium-Ballons (vor allem zur Wiesenzeit) das nutzen des ganzen Streckennetzes verbietet.

Jaja, ich war gestern auch eine Stunde später als geplant daheim ...

mulath12.06.2013, 11:27Antwort
(1)(0)

Dem stimme ich hier zu. Viele die einen Kommentar ablassen denken auch nur soweit wie es ihr Horizont erlaubt. Oft ist es der Fahrgast selbst der Störungen im Bahnbetrieb verursacht. Aber als Sündenbock muss immer ein anderer her.

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