Davor die Fastenrede von Luise Kinseher als Bavaria. Eingschenkt wird, los geht’s um 18.30 Uhr live im BR! Gegenüber der tz verrät einer der Hauptdarsteller, Seehofer-Double Wolfgang Krebs, wieso der Nockherberg der beste seit Jahren werden wird!
Kennen Sie sich mit Ihren ganzen Rollen überhaupt noch aus: „quer“ & „Grünwald“ im TV, Bühnenprogramm, diverse Auftritte bei Starkbierfesten und dann diese große Seehofer-Rolle auf dem Nockherberg!
Krebs: Ach, das geht schon, aber die vergangenen Wochen waren wirklich narrisch für den Seestoiber. Seit 2. Februar proben wir wirklich sehr intensiv für das Singspiel, das ging meist schon um 9 Uhr los und dauerte bis 17 Uhr. Aber einmal hat mir der Rosi sogar frei gegeben.
Sie scheinen ja mächtig Gaudi zu haben mit dem neuen Regisseur, was man so hört!
Krebs: Der Marcus H. Rosenmüller ist faszinierend wegen seiner Freundlichkeit. Er weist uns mit seiner Autorität auf unglaublich nette Art auf Fehler hin und wir werden dadurch besser. Es macht allen Riesenspaß, das ist ein super Team!
Wird es der beste Nockherberg der vergangenen vier Jahre, in denen Sie dabei sind?
Krebs: Ich glaube schon, es ist Wahljahr und da ist alles noch spannender. Aber vor allem, dass es wieder ein richtiges Bühnenstück mit einer Handlung gibt und die Personen aufeinander prallen, da geht’s zur Sache.
Sie hatten für den Nockherberg keine Pause vom normalen Programm?
Krebs: Im Gegenteil! Die TV-Sachen gingen unvermindert weiter, dazu kam das Bühnenprogramm und drei Auftritte beim genialen Starkbierfest in Passau. Dort war ich als Stoiber und wissen Sie, wen ich getroffen habe?
Nein!
Krebs: Den Strauß, den Franz Josef, das war a Gaudi! Da gab es quasi ein parteiinternes Rededuell mit Helmut Schleich.
Und danach ging es wieder sofort zurück nach München?
Krebs: Ja! Im Blindflug durch dichtestes niederbayerisches Schneegestöber. Da war der Flug von Strauß damals nach Moskau ein Kinderspiel!
Zurück zum Nockherberg. Ihnen scheint Ihre Rolle zu gefallen. Doch glauben Sie, dass auch der Seehofer was zu lachen hat?
Krebs: Der soll erst einmal schauen, dass er rechtzeitig da ist. Der muss ja vorher noch unbedingt beim Papst in Rom vorbeischauen. Er meint wohl, dass vor dem Wirtshaus-Besuch auf dem Nockherberg unbedingt noch ein Kirchgang sein muss. Naja, vielleicht bringt er ja den Benedikt mit, der hat ja jetzt Zeit als Rentner.
Stefan Dorner


© SchlafVoll fokussiert auf seinen ersten Nockherberg: Singspiel-Regisseur Marcus H. Rosenmüller





















































