Studiengebühren: Volksbegehren geht in die heiße Phase

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    • 29.01.13
    • München
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Nur noch wenige Tage abstimmen

Volksbegehren geht in die heiße Phase

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München - Endspurt beim Volksbegehren gegen die Studiengebühren: Nur noch bis Mittwoch können Wahlberechtigte ihre Stimme abgeben.

© Marcus Schlaf

Trotz langer Schlangen vor der Eintragungsstelle im Rathaus mussten die Wahlberechtigten nicht lange warten.

Der Weg ist frei für den Volksentscheid über Studiengebühren. Wie werden Sie abstimmen?

Das Voting ist beendet. Es wurde wie folgt abgestimmt:

(68.8)%Studiengebühren sind ungerecht und müssen schnellstmöglich abgeschafft werden!

(28.2)%Die Gebühren sollten bleiben. Schließlich muss das Bildungssystem finanziert werden.

(3.0)%Ich werde nicht abstimmen.

Lange Schlangen, teilweise quer über den Marienplatz, bildeten sich am Montag vor der Eintragungsstelle im Münchner Rathaus für das Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern. Lange Schlangen sind auch nötig, denn nur noch bis Mittwoch kann man seine Unterschrift leisten – und das Ziel ist noch ein Stück entfernt. Zehn Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern müssen sich eintragen, damit es zu einem Volksentscheid kommen kann.

Bislang haben sich aber erst 7,5 Prozent für das von den Freien Wählern initiierte Begehren motivieren lassen. In München sind es sogar nur 6,8 Prozent, was durchaus verwundert, denn mit den großen Universitäten leben hier besonders viele Betroffene. Beruhigend: Trotz langer Schlange musste man nicht allzulange anstehen.

Die Koordinatoren sind zuversichtlich, das notwendige Beteiligungs-Quorum in Höhe von zehn Prozent der Wahlberechtigten doch noch zu erreichen. „Wir können es schaffen“, sagte Michael Piazolo von den Freien Wählern.

mm/dw

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Kommentare

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peter30.01.2013, 12:37Antwort
(1)(0)

In München kann man sich davon doch nicht mal die Miete leisten.

Kalg30.01.2013, 11:40Antwort
(1)(0)

Unsinn!!!
Es soll nur vehindert werden , dass die schlauen Köpfe der weniger
Verdienenden sich blöd arbeiten und möglich wenig konkurrenz für
die Bessergestellten ensteht, für die Studiumkosten kein Thema sind.
Bist du vielleicht auf der Strecke geblieben??

Lotus30.01.2013, 10:45Antwort
(2)(0)

Die Höhe der Rente wird ja allein daran berechnet, wieviel man im Laufe seines Arbeitslebens in die Rentenkasse einzahlt. Das heißt das Verhältnis von dem was man an Rentenbeiträgen zahlt und dem was man am Ende bekommt ist genau das gleiche. Egal ob man Akademiker oder Handwerker ist. Es spielt also keine Rolle, wie lange man einzahlt, sondern nur wieviel. Insofern spielt es auch keine Rolle, ob man früher oder später anfängt mit arbeiten.

Der Anteil an Lohnsteuer steigt allerdings mit dem Einkommen. Das heißt dass Akademiker (da sie im Durchschnitt ein höheres Gehalt haben) nicht nur absolut mehr in den Sozialstaat einzahlen sondern auch prozentual. Insofern sind es natürlich zum großen Teil die besser verdienenden Akademiker die mit ihren Steuern Straßen, Kindergärten, Schulen etc. finanzieren. Und zwar für alle.

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